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“Ich geh Schule” (Die Zeit – Chancen)

Ein Lesetext zum Wochenende, der nicht zur Prüfungsvorbereitung geeignet, aber für fortgeschrittene Deutschlerner interessant ist.

Vereinfacht gesagt, geht es darum, wie sich die deutsche Sprache einerseits durch natürliche Entwicklungen auf der anderen Seite durch den nicht immer korrekten Gebrauch bestimmter Sprechergruppen wie z.B. jugendlicher Einwanderer in Zukunft verändern könnte.

Ein kurzer Ausschnitt aus dem Text:

“Ich geh Schule”

Nicht nur für Lehrer ist Kiezdeutsch ein Problem. Linguisten empfehlen, den Jugendslang zum Thema des Grammatikunterrichts zu machen, damit die Schüler korrektes Hochdeutsch lernen

Von Wolfgang Krischke

Die Sprache von meine Vorfahr war mehr kompliziert wie heut.« So etwa klingt das Hochdeutsch der Zukunft. Das besagt die Prognose von Uwe Hinrichs, Linguistikprofessor an der Universität Leipzig. Danach wird die Sprache Kleists und Manns in wenigen Jahrzehnten die meisten ihrer Wortendungen verloren haben, komplizierte Flexionen sind bis dahin verschwunden, viele Grammatikregeln radikal vereinfacht.

Der Sprachwissenschaftler hat jahrelang aufmerksam dem medialen Umgangsdeutsch gelauscht, wie es in Talkshows, Politmagazinen oder Sportsendungen von Moderatoren und Interviewpartnern gesprochen wird. Da sind die Aussichten [Achtung in den folgenden Konstruktionen in Anführungszeichen sind jeweils Fehler – findet ihr sie?] »für die nächste Jahren« nicht so gut, man »ratet ab«, zieht Bilanz »über die Arbeit«, setzt jemanden »auf freiem Fuß«, ist »mehr aufgeregt« als sonst und möchte »der Rest des Problems ein andermal besprechen«. …”

Den ganzen Text findet ihr hier:

Die Zeit – Chancen : »Ich geh Schule«



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