Epiphanias oder Erscheinung des Herrn ist eigentlich der korrekte Name des am heutigen 6.Januar gefeierten christlichen Festes. Im Volksmund und in vielen Kalendern heißt es auch Dreikönigsfest, Epiphanie oder Theophanie. In Deutschland ist der 6. Januar (nur) in Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen-Anhalt arbeitsfrei und deshalb gibt es heute hier auch nichts Neues.
Ursprünglich erinnerte man an diesem Tag an die Geburt Jesu und die so genannten „drei Wunder“. Da die Geburt von Jesus heute bekanntlich zu Weihnachten gefeiert wird, blieben statt der Geburt nur die “drei Wunder” der „Anbetung der Weisen (= die drei Könige)“, „der Taufe im Jordan“ und „der Hochzeit zu Kana“ übrig.
Bis zur Festsetzung des Neujahrstages im Jahr 1691 durch Papst Innozenz auf den 1.Januar galt in weiten Teilen Europas der 6.Januar als Jahresbeginn.
Viele alte Bräuche wurden auf das Fest übertragen. Der heute noch bekannteste Brauch sind die Sternsinger, die als „Heilige 3 Könige“ von Haus zu Haus ziehen, Lieder singen oder Gedichte aufsagen und dabei für wohltätige Zwecke sammeln. In manchen Ländern gibt es auch den Brauch des Dreikönigskuchens, einem Hefegebäck in Form einer Krone oder mit einer im Innern versteckten Krone.
Wer’s genau wissen will, kann bei Wikipedia nachschauen:
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