BAföG, das
Abkürzung für “Bundesausbildungsförderungsgesetz”
Komposita: BAföG-Empfänger(in), BAföG-Amt, BAföG-Höchstsatz
Deutsche Studenten, deren Eltern nicht so viel Geld haben, können ihr Studium mit Hilfe des “BAföG” finanzieren. Das Bundesausbildungsförderungsgesetz ist das Gesetz, in dem diese Finanzierungsmöglichkeit festgelegt wurde. Aber die Studenten nennen das Geld, das sie bekommen, auch einfach BAföG. Das BAföG ist aber leider kein Geschenk des Staates an seine fleißigen Studenten, sondern muss zurückgezahlt werden. Allerdings erst, wenn man nach dem Studium einen Job gefunden hat, bei dem man genug verdient. Außerdem gibt es verschiedene Möglichkeiten z.B. durch gute Noten den Rückzahlungsbetrag zu senken.
Wer bekommt BAföG?
BAföG ist abhängig vom Einkommen der Eltern. Je mehr die Eltern verdienen, desto weniger BAföG kann ein Student bekommen. Und natürlich gibt es eine Einkommensgrenze der Eltern, ab der man gar nichts mehr bekommt.
Kann man als Ausländer BAföG bekommen?
Die Möglichkeit der Studienfinanzierung durch BAföG steht für ausländische Studenten normalerweise nicht zur Verfügung. Eine Ausnahme sind z.B. ausländische Studenten, von denen z. B. ein Elternteil oder der Ehegatte Deutscher ist. Oder der Student ist Asylberechtigter, aufgenommener Flüchtling oder Heimatloser. Wenn ihr oder zumindest ein Elternteil vor Beginn der Ausbildung fünf bzw. drei Jahre in Deutschland erwerbstätig wart, könnt ihr ebenfalls BAfög beantragen.
Ganz leicht zu durchschauen ist das nicht, aber im Normalfall dürfte das für die wenigsten ausländischen Studenten zutreffen. Falls ihr aber den Verdacht habt, dass ihr aus irgendeinem Grund doch BAfög bekommen könntet. Dann solltet ihr euch beim BAföG-Amt eurer Stadt informieren. Das gibt es in jeder größeren Stadt in Deutschland.
Allgemeine Infos gibt’s auch beim Bundesministerium für Bildung und Forschung:
BAföG-BMBF – Wer hat Anspruch auf Leistungen?
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