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Studieren in Deutschland: Wo kann ich wohnen? – Teil V: Kurzzeitwohnen

Übersicht: 1: Studentenwohnheime ||2: Eigene Wohnung||3: Wohngemeinschaften||4: Studentenzimmer und Untermiete||5: Kurzzeitwohnen||6: Hilfe bei der Wohnungssuche

In den vorangegangen Teile dieser Serie habe ich euch die wichtigsten Wohnmöglichkeiten für Studenten in Deutschland beschrieben. In diesem Teil will ich euch noch ein paar Tipps geben, wo ihr wohnen könnt, solange ihr noch keine Wohnung habt, falls ihr entgegen meinem Rat 😉 doch ohne eine längerfristige Wohnmöglichkeit nach Deutschland gekommen seid.

Studentenhotel/Hostel

In den meisten Unistädten gibt es inzwischen billige Hostels oder Studentenhotels, wo ihr je nach euren finanziellen Möglichkeiten für kürzer oder länger unterkommen könnt. Natürlich ist das trotzdem die teuerste Unterkunftsmöglichkeit, auch wenn ihr vielleicht etwas Rabatt herausschlagen könnt, wenn ihr für eine längere Zeit bleiben wollt bzw. müsst.

Jugendherberge

Eine Variante von Studentenhotels sind die so genannten Jugendherbergen. Wie der Name schon sagt, richten sich die Jugendherbergen traditionell an junge Leute mit wenig Geld. Deshalb gibt es dort auch meist noch Mehrbettzimmer, wo man natürlich billiger unterkommen kann als in einem Einzelzimmer in einem (Studenten)hotel. Auf Grund der gestiegenen Ansprüche auch junger Leute werden die Jugendherbergen aber heute auch immer luxuriöser und damit teurer und sind deshalb keine Dauerlösung zum Wohnen.

Studentenhotels, Hostels oder Jugendherbergen findet ihr, indem ihr diese Begriffe plus die Stadt, in der ihr sucht, in eine Suchmaschine z. B. Google eingebt.

Zwischenmiete im Studentenwohnheim

Billiger und damit länger könnt ihr zur Zwischenmiete in einem Studentenwohnheim unterkommen. Besonders in den langen Semesterferien im Sommer vermieten manche Studenten ihr Zimmer im Studentenwohnheim, weil sie in dieser Zeit entweder zu Hause wohnen, in einer anderen Stadt oder im Ausland ein Praktikum machen, in Urlaub fahren, usw. Angebote zur Zwischenmiete findet ihr beim Studentenwerk bzw. bei der Wohnheimverwaltung. In manchen Wohnheimen organisieren das auch die Studenten selbst.

Zwischenmiete in einer Wohngemeinschaft (WG)

Häufig kann man auch WG-Zimmer zwischenmieten, z. B. dann wenn der eigentliche Bewohner für ein oder zwei Semester ins Ausland oder an eine andere Uni geht. So lange könnt ihr in dem Zimmer bleiben. Natürlich müsst ihr euch dann an die anderen WG-Bewohner anpassen. Das heißt es gelten die Vor- und Nachteile des Lebens in einer Wohngemeinschaft, über die ich im dritten Teil dieser Serie geschrieben habe. WG-Zimmer zur Zwischenmiete findet ihr an den üblichen Plätzen, die ich euch in den vorigen Beiträgen dieser Seite schon erklärt habe, also Online-Portale, schwarze Bretter, etc.

Mitwohnzentrale

Spezialisiert auf alle möglichen Formen von Kurzzeitwohnen sind die so genannten Mitwohnzentralen. Die Mitwohnzentralen der einzelnen Städte arbeiten zusammen und haben eine zentrale Website, von der aus ihr die lokalen Angebote erreicht:

www.mitwohnzentrale.de

Couch-Surfing

Für die ersten Tage könnt ihr evtl. auch als Couch-Surfer unterkommen. Auch da gibt es mittlerweile schon verschiedene Webseiten, die Angebote vermitteln. Allerdings solltet ihr dann natürlich auch bereit sein gelegentlich selbst jemand aufzunehmen. Couch-Surfing-Angebote findet man beim Marktführer www.couchsurfing.com oder z. B. bei www.hospitalityclub.org



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