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UniSpiegel: Hamburg ist teuerste Studentenstadt in Deutschland

Wenn man dem UniSpiegel glauben darf, dann ist das Leben in Hamburg für Studenten in Deutschland am teuersten. Der UniSpiegel beruft sich dabei auf eine Untersuchung, die die holländische Universität Maastricht im Auftrag der Kölner Zeitarbeitsfirma Studitemps durchgeführt hat.

Das schlechte Abschneiden Hamburgs liegt daran, dass die Mieten in Hamburg hoch sind, aber Studenten unterdurchschnittlich bezahlt werden. Mit durchschnittlich 9,62 Euro liegen die Stundenlöhne für Studenten in Hamburg nur auf dem zwölften Platz in Deutschland, während die Mieten mit 371 Euro pro Monat knapp hinter München am zweitteuersten sind.

Das ergibt ein schlechtes Verhältnis von Mietkosten und Stundenlohn und das bedeutet, dass man als Student nirgendwo in Deutschland im Durchschnitt länger arbeiten muss als in Hamburg (38,57 Stunden/Monat), um die Miete zu bezahlen.

Nach diesem Maßstab sind die eher unbekannten Unistädte Bamberg (38,32) und Rostock (38,14) fast genauso teuer wie Hamburg, da dort die Mieten zwar billiger sind als in anderen Städten, aber auch die Verdienstmöglichkeiten eher bescheiden ausfallen.

Erst auf dem vierten Platz der teuersten Unistädte folgt das als sehr teuer geltende München (37,52), das zwar bei den Mieten (388 Euro/Monat) Spitze ist, aber auch bei den durchschnittlichen Stundenlöhnen (10,34 Euro).

Auch in beliebten Uni-Städten wie Heidelberg (37 Stunden/Monat), Köln (36,96), Düsseldorf (36,43) oder Tübingen (35,91) müsst ihr euch vergleichsweise lange plagen, um euren Vermieter zufrieden zu stellen.

Das günstigste Verhältnis von Mieten und Studentenlöhnen haben Flensburg, Wuppertal und Frankfurt/Oder.

Eine Tabelle mit den Angaben zu allen deutschen Unistädten findet ihr hier im UniSpiegel:

“Miete und Lohn: Hamburg ist teuerste Studentenstadt” – UniSpiegel

p.s.: Wenn ihr euch die Liste genauer anseht, dann werdet ihr feststellen, dass sich egal welchen Maßstab man zu Grunde legt, an einer Tatsache meist nicht besonders viel ändert: Die beliebten Uni-Städte sind teuer. Die weniger beliebten billiger. Denn auch für das studentische Wohnen in Deutschland gilt das Gesetz von Angebot und Nachfrage. …



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