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Ab morgen gehen die “tollen Tag” des Karnevals wieder los. Die tollen Tage sind der Höhepunkt des Karnevals. “Toll” bedeutet in diesem Fall nicht wie in der aktuellen deutschen Umgangssprache “super”, “sehr gut”, o.ä. sondern “verrückt”, denn schließlich sind beim Karneval ja alle verrückt – oder wollen es zumindest sein.

Auf jeden Fall solltet ihr die tollen Tage keinesfalls verpassen, besonders falls ihr in der Nähe einer der süd- oder westdeutschen Karnevalshochburgen wohnt.

Die tollen Tage beginnen immer am letzten Donnerstag vor dem Aschermittwoch mit der so genannten “Weiberfastnacht” bzw. dem “Schmotzigen Dunschtich” der schwäbisch-alemannischen Fastnacht.

Die allerwichtigsten Tage im Karneval sind aber der Rosenmontag und der Faschingsdienstag. Am Aschermittwoch ist dann “alles vorbei”.

Damit ihr nichts verpasst, hier die aktuellen Termine für dieses Jahr, in dem der Karneval, bzw. der Fasching besonders früh anfängt:

Donnerstag, 04. Februar: Weiberfastnacht und Schmotziger Dunschtich
Montag, 08. Februar: Rosenmontag
Dienstag, 09. Februar: Faschingsdienstag
Mittwoch, 10. Februar: Aschermittwoch

Das Wort “Karneval” kommt übrigens aus dem Italienischen und bedeutet “carne vale”, was man mit “Fleisch lebe wohl” übersetzen könnte. Es geht also um den Abschied von Fleisch, denn nach dem Karneval am Aschermittwoch beginnt die christliche Fastenzeit, in der man kein Fleisch isst. Besonders in Süddeutschland wird der Karneval deshalb auch “Fasching” oder “Fastnacht” genannt.

Die verschiedenen Namen sind aber nicht der einzige Unterschied zwischen der schwäbisch-alemannischen Fastnacht oder “Fasnet” – wie man im Dialekt sagt – und dem bekannteren rheinischen Karneval in Mainz, Köln oder Düsseldorf.

Während im rheinischen Karneval die großen Umzugswagen mit satirischen Motiven zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Themen im Mittelpunkt stehen, sind es bei der schwäbisch-alemannischen Fastnacht die Gruppen von “Hästrägern” mit ihren kunstvoll geschnitzten Masken.

Mehr zum Karneval und Fasching auf meinen Seiten:

Weiberfastnacht und Schmotziger Dunschtich
Rosenmontag
Faschingsdienstag
Aschermittwoch
Schwäbisch-alemannische Fastnacht

Und anderswo:

Slow German – “Faschingsfieber”
Deutsche Welle Top-Thema – “Die Welt feiert Karneval”
Deutsche Welle Sprachbar – “Fasching ist kein Karneval”

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Wenn ihr schon fortgeschrittene Deutschkenntnisse besitzt und Lektüretipps sucht, dann kann ich euch die beiden Titel aus der Literaturliste für die Prüfungen des Goethe-Zertifikats C2: GDS im Jahr 2016 empfehlen.

Mindestens eines dieser Bücher, die von der Ludwig-Maximilians-Universität München für 2016 ausgewählt wurden, ist Pflichtlektüre, wenn man im Jahr 2015 bei der GDS-Prüfung im Modul Schreiben bei Teil 2 ein literaturgebundenes Thema wählen will.

Aber die Bücher sind natürlich auch lesenswert, wenn man keine Goethe-Prüufng schreiben möchte. …

1. Thomas Glavinic: “Wie man leben soll”. Roman. dtv Taschenbuch

2. Fanny Morweiser: “Un joli garҫon”. Roman. Diogenes Taschenbuch

(Aufgrund der nicht vorhersehbaren Einstellung der Lieferbarkeit des Buches von Fanny Morweiser steht ausnahmsweise für 2016 (ab denPrüfungsterminen im Februar) zusätzlich zur Wahl:

3. Patrick Süskind: “Die Geschichte von Herrn Sommer”. Novelle. Diogenes Taschenbuch

 

Mehr Informationen über die Goethe-Prüfung C2:GDS: Deutschprüfungen – Goethe-Zertifikat C2: GDS – Übungs- und Infomaterial – Goethe-Institut

Die Literaturlisten aus den vergangenen Jahren findet ihr hier:

Goethe-Zertifikat C2:GDS Literaturliste

Weitere Literaturempfehlungen aus den früheren Prüfungen des Goethe-Instituts im DaF-Buchladen:

DaF-Buchladen – Literaturliste Goethe-Institut

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Auf dieser Seite findet ihr weiteren Wortschatz und Grammatikformen für die Grafikbeschreibung, die ihr nur benutzen solltet, wenn ihr sie wirklich sicher beherrscht.

Prozentzahlen

Prozentzahlen in (anderen) Worten ausgedrückt:

50%: (“fünfzig Prozent”)
(sich) halbieren
die Hälfte
(nur) jede(r) zweite
halb so viele wie

33%: (“dreiunddreißig Prozent”)
ein Drittel
(nur) jede(r) dritte

25% (“fünfundzwanzig Prozent”)
ein Viertel
(nur) jede(r) vierte

200% (“zweihundert Prozent”)
(sich) verdoppeln
das Doppelte
doppelt so viel(e) wie
zweimal mehr als
zweimal so viel(e) wie
die doppelte Anzahl

300% (“dreihundert Prozent”)
(sich) verdreifachen
das Dreifache
dreimal so viel(e) wie
dreimal mehr als
dreimal so viel(e) wie
die dreifache Anzahl

Proportionalverhältnisse

Proportionalverhältnisse lassen sich elegant mit je-desto-Sätzen ausdrücken:

Beispiel:
Je weiter die Zahl der Arbeitslosen steigt, desto weniger Steuern nimmt der Staat ein.

Zu je-desto-Sätzen siehe auch in meiner Deutschen Grammatik 2.0:

Vergleichssätze mit je desto
Grammatikübungen zur Satzverbindung mit je desto

Mehr zu Textproduktionen

Auf dieser Seite findet ihr mehr Tipps und Materialien zum Thema Textproduktion (Schriftlicher Ausdruck) in Deutschprüfungen für die Uni:

Tipps zur Textproduktion

Grafikbeschreibung (I): Redemittel zur Beschreibung von Grafiken
Grafikbeschreibung (II): Wortschatz und Grammatik
Grafikbeschreibung (III): Wortschatz und Grammatik für Fortgeschrittene

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